Therapie

Die Behandlung

Therapie (Behandlung) bezeichnet alle Maßnahmen, die darauf abzielen, Krankheiten und Verletzungen positiv zu beeinflussen. Unser Ziel ist es, mit den entsprechenden, auf Sie abgestimmten Maßnahmen, eine Heilung zu ermöglichen oder zu beschleunigen, die Symptome zu lindern oder zu beseitigen und körperliche Funktion wiederherzustellen.

Kommunikation

Hierfür ist mir die Kommunikation mit Ihnen als Patient sehr wichtig, denn ein gutes Verständnis trägt dazu bei, dass die Behandlung Ihnen gerecht wird und Sie können selbst auf einen günstigen Krankheitsverlauf einwirken.

Die therapeutischen Möglichkeiten sind heutzutage vielfältig, von klassischen und alternativen konservativen Heilmethoden bis zu operativen Maßnahmen, die bei der richtigen Indikation alle ihre Berechtigung haben.

Nach der Traditionell Chinesischen Medizin (TCM) wird der Körper von Energiebahnen durchzogen. Diese Energiebahnen können blockiert sein. Als Ursachen kommen beispielsweise unausgewogene Ernährung, Verletzungen, Störfelder nach Operationen und emotionale Gründe in Betracht.

Die Funktionsweise der Akupunktur ist eine Stimulation durch Nadelstiche bzw. Erregung bestimmter Hautpunkte. Dadurch wird unter anderem die Durchblutung, der Stoffwechsel und einzelne Zellen mobilisiert, die die Selbstregulation des Körpers aktivieren.

Bei bestimmten orthopädischen Krankheitsbildern werden die Kosten durch die gesetzlichen Krankenkassen übernommen!

Die Extrakorporale Stoßwellentherapie ist eine moderne, nicht invasive Therapieform. Hierbei werden elektromagnetische Stoßwellen erzeugt und in das Gewebe eingeschossen. Stoffwechselprozesse und die Durchblutung werden im Gewebe angeregt und dadurch Heilungsprozesse begünstigt und Schmerzen verringert.
Die Stoßwellentherapie stellt insgesamt sowohl bei akuten als auch bei chronischen Krankheitsbildern eine wertvolle Therapiealternative.

Einsetzbar bei:

  • Tennisarm oder- ellenbogen (Epicondylitis humeri radialis)
  • Fasziitis plantaris (mit oder ohne Fersensporn)
  • Patellaspitzensyndrom (Tendinitis)
  • Chronische Achillessehnenbeschwerden (Achillodynie)
  • Schmerzhafte Sehnenentzündung am Hüftkamm (Myofasziales Schmerzsyndrom)
  • Chronische Schultersehnenbeschwerden (Impingement-Syndrom, Tendinitis calcarea)
  • Muskelbeschwerden (z.B. M.piriformis-Syndrom)

Medikamente injizieren oder auch „Spritzen geben“ genannt, wird in der Orthopädie als häufige und oft sehr wirkungsvolle Methode bei Schmerzen und Arthrose eingesetzt.

Injektionen mit Lokalanästhetika (Betäubungsmittel) werden sowohl zu therapeutischen als auch zu diagnostischen Zwecken eingesetzt. Zum einen kann der Schmerzort und die Schmerzursache besser festgestellt und somit einer entsprechenden Therapie zugeführt werden.

Länger anhaltende Therapieeffekte können durch die Beimischung von entzündungshemmenden Medikamenten (z.B. Glukokortikoide, Traumeel, Zeel auf Basis natürlicher Substanzen) erzielt werden. Im Verlauf sollte dies in der Regel, aufgrund verschiedener Nebenwirkungsprofile, meist jedoch nicht mehr als 2-3-mal geschehen.

Hyaluronsäure-Injektionen sind oftmals bei Spritzen in Gelenke und in die Nähe schmerzender Sehnen und Bänder sinnvoll. Dadurch werden beispielsweise bei Patienten mit degenerativen Gelenkerkrankungen (Arthrosen) die Gleiteigenschaften und stoßdämpfenden Eigenschaften der Gelenkschmiere und des Knorpels verbessert, ebenso verbessert sich die Nährstoffsituation von Sehnen, so dass es zu einer Schmerzlinderung auf Dauer kommen kann.

Zur punktgenauen und sicheren Verabreichung der Injektion mit den entsprechenden Medikamenten wird die Therapie teilweise unter sonografischer Kontrolle (Ultraschall) durchgeführt.

Nachfolgende Injektionsbehandlungen kommen in unserer Praxis zur Anwendung:

    • Diagnostische und therapeutische Lokalanästhesie, z.B. bei Sehnenansatzreizungen, Schulterschmerzen (Impingementsyndrom), Gelenkbeschwerden, Schmerzen an der Wirbelsäule, Knie- oder Hüftgelenksbeschwerden, Schleimbeutelentzündung, Tennisarm
    • Facetten-Injektionen bei Rückenbeschwerden
    • Injektionen in die Iliosakralgelenke (Kreuz-Darmbein-Fugen), z.B. bei Entzündungen
    • Intraartikuläre Injektionen in große und kleine Gelenke (z.B. Knie, Hüfte, Schulter, Sprunggelenk, Hand- und Fußwurzel)

Nach einer Behandlung können selten auch mal vermehrt Schmerzen auftreten, die üblicherweise nach 1 bis 2 Tagen abklingen. Die Infiltrationstherapie muss unter höchsten hygienischen Bedingungen erfolgen, um eine Infektion zu verhindern. Diese ist zwar selten, dennoch besteht ein geringes Restrisiko.

Schmerztherapie, Muskelbehandlung und Dynamische Tiefenmassage

Das StimaWELL System wurde speziell zur Behandlung von Rückenbeschwerden entwickelt. Dabei kombiniert die Stimulationsmatte wohltuende Wärme mit sanften Dynamischen Tiefenwellen zu einem Gesamtpaket. Das System kann wahlweise zur Schmerztherapie, zur Kräftigung der Muskulatur und für entspannende Tiefenmassagen zur Regeneration genutzt werden.

Einsetzbar bei:

  • Chronischen Rückenbeschwerden LWS/BWS/HWS
  • Akute Lumbalgien
  • Stärkung der Rückenmuskulatur
  • Massagen

Physiokey ist eine Impulstherapie. Durch die biofeedbackgesteuerte Wirkungsweise aktiviert die Behandlung die körpereigenen Heilungsprozesse, in dem der Physiokey mit dem Körper in direkten Dialog tritt und somit adaptiv regulierend auf das Nervensystem und die Nervenautoregulation einwirkt.

Einsetzbar bei:

  • Neuralgien
  • Phantomschmerzen
  • Weichteilverletzungen
  • Schmerzen von Gelenken, Bändern, Muskeln und der Wirbelsäule
  • Muskel- und Sportverletzungen

Funktionsstörungen können in Form von Gelenkblockaden auftreten und damit verbundenen Muskelbeschwerden einhergehen.

Blockaden können mithilfe spezieller chirotherapeutischer Techniken sowohl durch Mobilisation als auch durch Manipulation gelöst werden.

Die Wiederherstellung des normalen Gelenkspiels ist Voraussetzung für eine schmerzfreie Gelenkfunktion.

Schmerzlindernde Medikamente zur Therapie von akuten oder chronischen Schmerzen können in Form von intravenösen Infusionslösungen verabreicht werden. Aufgrund der gestellten Diagnose werden Wirkstoffe ausgewählt, die zu einer Linderung der subjektiven Beschwerdesymptomatik führen. Die Lösung wird über eine Vene des Patienten eingebracht, um dort direkt in den Blutkreislauf aufgenommen zu werden.

Infusionen zur Schmerztherapie beinhalten meist Kombinationen aus gut wirksamen Analgetika und entzündungshemmenden Medikamenten, die teilweise mit Muskelrelaxantien und Vitamin-B- und C-Präparaten ergänzt werden.

Neben „Schmerzinfusionen“ setzen wir Infusionen auch zur Entgiftung von Schadstoffen, zur Verbesserung der Durchblutung, zur Vitalsteigerung und Besserung des Wohlbefindens und des Immunsystems ein.

Immunkuren mit beispielsweise hochdosierten mit Vitamin C-Infusionen, teilweise mit anderen Wirkstoffen kombiniert, haben sich bei wiederkehrenden Erkältungen bewährt.

Ein weiteres Einsatzgebiet von Infusionen sind Entsäuerungskuren (Procain-Basen-Infusionen). Sie dienen der Schmerzlinderung als auch der gleichzeitigen Entsäuerung des Körpers mit einem entzündungshemmenden und schmerzlindernden Effekt.

Spezielle Infusionstherapien werden in unserer Praxis eingesetzt bei:

  • Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule
  • Aktivierte Arthrose
  • Rheumathoide Arthritis
  • Fibromyalgiesyndrom
  • grippale Infekte
  • Psychovegetative Erschöpfung

Unter Kinesiotape versteht man das Tapen mit einem elastischen kinesiologischen Tapematerial auf die Haut. Diese Form des Tapens basiert auf den Erkenntnissen und Überlegungen des japanischen Chiropraktikers Kenzo Kase. Über die Zeit wurde diese Methode immer weiter entwickelt, so dass es mittlerweile verschiedene Formen der Anwendung und vor allem Anlagetechniken gibt. Das Taping ist eine unterstützende Maßnahme und fügt sich in therapeutische Behandlungskonzepte ein, ist medikamenten- und nebenwirkungsfrei.

Beim in unserer Praxis angewendeten Tapematerial handelt es sich um eine Art Baumwollgewebe, dass entsprechend gedehnt werden kann. Durch einen wärmeaktiven Acrylkleber wird ein dauerhafter Kontakt mit der menschlichen Haut ermöglicht. Nach einer ca. halbstündigen Aktivierungsphase ist das Tape wasserfest, was dem Patienten erlaubt zu duschen oder zu baden, ohne das Tape erneuern zu müssen. Dementsprechend kann das Tape je nach Anlagetechnik und Körperregion über mehrere Tage getragen werden. Die notwendige Luft- und Flüssigkeitszirkulation der Haut bleibt durch das Tape erhalten.

Im Gegensatz zum klassischen Tape-Verband (unelastisches Material), der vor allem die mechanische Stabilität und Entlastung von Gelenken oder verletzten Strukturen zum Ziel hat, ist uns beim Kinesio- bzw. Medi-Tape gerade der Erhalt der vollen Bewegungsfreiheit von Haut, Gelenken und Muskulatur extrem wichtig und für unser Therapieziel von großem Vorteil.

Beide Methoden- bzw. Tapeverfahren haben ihre Berechtigung und sind notwendig, vor allem in der sportmedizinischen Betreuung.

Eine häufig gestellte Frage ist der Einfluss der Farbe des Kinesiotapes auf die Therapie. Prinzipiell gibt es bei den farblich unterschiedlichen Tapes keine Unterschiede hinsichtlich ihrer Beschaffenheit oder den Materialeigenschaften. Die Wahl der Farbe beruht auf unseren langjährigen Erfahrungen bzw. ist in manchen Sportarten nur eine entsprechende Farbe in Abstimmung mit der Sportbekleidung zulässig.

Vor dem Anbringen sollte die betroffene Körperregion möglichst fettfrei sein, manchmal ist auch ein Rasieren der Körperregion und/oder das Nutzen eines unterstützenden Sprühklebers sinnvoll.

Zusätzlich ist das Tape wärmeaktiv und benötigt ca. eine 1/2 Stunde zur kompletten Aktivität. Daher empfehlen wir im Anschluss an die Anlage für diese Zeit auf allzu starke mechanische Belastung (sportliche Aktivität) zu verzichten bzw. das Tape in diesem Zeitraum nicht mit Wasser in Verbindung zu bringen.

Allergische Kontakt-Reaktionen können vorkommen, sind aber extrem selten. Bei Unsicherheit können wir dies gerne an einer kleinen Hautstelle testen. Sollte doch einmal trotz aller Vorsichtsmaßnahmen eine allergische Reaktion auftreten, entfernen Sie bitte sofort das Tape und informieren Sie uns.

Insgesamt kann das Kinesiotape über einen Zeitraum von 5 bis 10 Tagen getragen werden. Die Tragedauer wird einerseits durch die getapte Körperregion (unterschiedlich starke mechanische Beanspruchung) und die Anlagetechnik (je stärker der Zug desto kürzer die Tragezeit) beeinflusst. In Einzelfällen ist das Tragen auch über einen längeren Zeitraum möglich.

Wenn es mal vorkommt, dass sich das Tape an den Enden etwas ablöst, können diese abgelösten Enden mit einem zusätzlichen Tape überklebt oder einfach mit einer Schere abgeschnitten werden.

Die Anwendung ist trotz vieler erfolgreicher Anwendungen leider nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen (bisher keine Kostenübernahme) enthalten. Dies ist dementsprechend eine Selbstzahlerleistung. Von den privaten Krankenkassen werden die Kosten dieser Anwendung in der Regel nach der Gebührenordnung (GOÄ) übernommen.

Der Einsatzbereich ist vielfältig. Vor allem muskuläre Beschwerden durch Über- bzw. Fehlbelastung verschiedenster Ursachen, werden mit Hilfe des Kinesiotape über das Muskel-und Fasziensystem erfolgreich unterstützend therapiert.

Spezielle Injektionstherapie / Hyaluronsäure

Eine Möglichkeit für die Verbesserung der Gleitfähigkeit der Gelenkpartner ist die Injektion von Hyaluronsäure in die betroffenen Gelenke. Eine intraartikuläre Injektionstherapie für große Gelenke (Knie, Hüfte, OSG, Ellenbogen) und kleine Gelenke (Daumen-Sattel-Gelenk, Großzehengrundgelenk) wird in einer Injektionsserie unter sterilen Bedingungen durchgeführt.

Einsetzbar bei:

  • Primärer Arthrose (Alterungsprozess – Abnutzung von Gelenkknorpel)
  • Sekundärer Arthrose (funktionelle Über- und Fehlbelastung, z.B. durch Sport/Beruf oder nach einem Unfall)

Die Akupunktur wird ebenfalls erfolgreich in der Arthrosetherapie eingesetzt!

Allgemeine Information

Es gibt eine Reihe von ärztlichen Leistungen, deren Kosten von Ihrer Krankenkasse nicht übernommen werden. Es handelt sich dabei um individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL).
Gerne informieren wir Sie darüber in einem persönlichen Gespräch.

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